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Mit 15 verlässt er sein Land, 
beginnt eine abenteuerliche Reise
 um ein besseres Leben zu leben.
 Dabei lässt er alles hinter sich.

entre le paradis et l’enfer
 ist ein Experimentalfilm mit dokumentarischem Ansatz (16min)
.
Übersetzt heißt entre le paradis et l’enfer
 (zwischen Himmel und Hölle).
Drehzeit: August-November 2017.
Synopsis: Eine Geschichte über einen jungen Mann der Strapazen auf sich nimmt um eine neue Chance im Leben zu bekommen.

Entstanden ist ein sechzehn minütiger Film. Der schon mit der einen Minute Überlänge zeigt, dass er sich nicht den “normalen” Regeln unterwirft. Er ist einfühlsam, zäh, nachdrücklich und lässt trotzdem Raum für eigene Interpretationen. Gesellschaftliche Zwänge: Wieso, weshalb, warum kommen auf eine ganz eigene Art zum tragen. Fast bohrend oder elendig wartend, hat man das Gefühl ihm alles aus der Nase ziehen zu müssen. Doch füttert er einen immer wieder mit Häppchen, fast ironisch wirft er uns immer wieder ein Wort mehr zu, und macht es mit seinem zuckersüßen Lächeln wieder weg, um Aufmerksam zu bleiben und dennoch zu warten. – Der Film fordert den Betrachter auf, die Position zu wechseln, zwischen Beobachter und Beteiligten. Denn genauso wie er wartet, sich einsam und erdrückt fühlt, fühlt der Betrachter sich auch mit der Zeit. Ungeduld macht sich breit. Hier steht die eigene Reflexion im Fokus, die unaufhebbare Storygeilheilt, das nicht Abwarten und nicht Aushalten der sechzehn Minuten bis zum Ende. So lassen spielerische Elemente, neben chaotischen musikalischen Experimenten das Trauma, fast beiläufig erscheinen und vergessen. Wie Feuer und Wasser knallen Fakten neben erotischen Bildern auf den Betrachter ein und der Blick wird auf das dazwischen gelegt. Diffuses Licht, ausgewählte Plätze und viele Emotionen zeigen einen jungen Mann und eine subjektive befangene Filmemacherin auf entstandene Momente. Als würde man zwischen zwei Welten schwimmen. Zwischen Verletzt sein und dem Empören, zwischen Schönheit und Genervt sein. Zwischen mir und dir.

Kooperationspartner:
Darsteller und Zusammenarbeit mit: Gambali Rabio
Musik: Leon Waterkamp
Dramaturgische Beratung: Jürgen Havlik
Supervisor: Michael Ganß
Film und Schnitt: Anna Clarks

Galerie: Alles wird schoen e.V in Harburg

Ausstellungsorte:
– Premiere 8.12.2017 : Galerie Alleswirdschoen in Harburg
– August: Medical School Hamburg
– 6. Dezember  2018, Lehmbruck Museum
– freinart, Galerie in Lokstedt 2019

 

Im Dialog sein

„Mit Projekt Culture Dialogue sind Anna Clarks und Jürgen Havlik neue Wege gegangen, indem sie das Kreative Künstlerische in den Vordergrund gestellt und intensiv mit geflüchteten zusammengearbeitet haben, um die kulturellen Unterschiede und die kreativen Ausdrucksformen auf vielerlei Ebenen erfassbar zu machen.

Es war von vornherein klar, dass wir prozessorientiert arbeiten wollen, was uns zwar Rückschläge und Neuorientierung nicht ersparen würde, aber auch Offenheit ermöglichte.“
(vgl. Jürgen Havlik, Culture Dialogue, 2017)

In der Broschüre Culture Dialogue, befinden sich alle Prozessdokumentationen über das Projekt.
Bei Interesse kann man sich eine von (Alleswirdschön) in Harburg holen.

Der Film (entre le paradis et l’enfer ) ist eine Arbeit der Reihe „Culture Dialogue“.

gefördert wurde er durch die Hansestadt Hamburg und Alles wird schön e.V. Kunst und Kultur

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